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Professionelle Strukturen für die Ostschweiz

Die Ostschweiz, inklusive Graubünden, entwickelt sich im Frauen-Eishockey Schritt für Schritt zu professionellen Strukturen und zum klaren Bekenntnis zum Leistungssport, sowie der gezielten, individuellen Ausbildung.

Eishockey Am 30. November wurde der Verein «Hockey Team Thurgau Indien Ladies» gegründet, welcher auf die Saison 20/21 den Spielbetrieb in der höchsten Schweizer Frauen-Liga, der Women's League, und in der zweithöchsten Liga, der Swiss Women's Hockey League B, aufnehmen wird. Um diesen direkten Einstieg in die zwei höchsten Ligen zu realisieren, fanden Vorgespräche mit dem SC Weinfelden und dem EHC Kreuzlingen-Konstanz statt, welche aktuell Teams in diesen Ligen stellen. Beide Clubs sind vom Konzept und dem Angebot der «Thurgau Indien Ladies» überzeugt und haben sich bereit erklärt, die Teamlizenzen auf die kommende Saison den Indien Ladies zu überschreiben. Die Clubs, welche mit ihren Teams in den obersten zwei Frauenligen spielen, müssen dem Clubwechsel einstimmig zustimmen. Sobald dies erfolgt ist, dürfen die zwei Teams in der Saison 20/21 an der Meisterschaft teilnehmen. Die Mannschaft der Women's League wird als klares Leistungssport-Team mit dem Namen «Thurgau Indien Ladies» antreten, das SWHL B Team trägt den Namen «Thurgau Ladies Academy.

Nach einer sorgfältigen Standort-Analyse wurde als Trainings- und Spielort beider Mannschaften Kreuzlingen ausgewählt. Die Bodensee-Arena bietet mit zwei Eisfeldern und seiner Infrastruktur die ideale Partnerschaft. Auch das sofortige und klare Bekenntnis vom CEO, Nicolas Seiler, zwei weitere Leistungssport-Teams im Portfolio zu haben, überzeugte die Verantwortlichen der Indiens. Als zusätzliches Plus stach das Schul- und Ausbildungsangebot der Städte Kreuzlingen und Konstanz hervor. Die Athletinnen beider Teams profitieren von professionellen Strukturen auf und neben dem Eis - von top ausgebildeten und erfahrenen Coaches, von Trainern, welche mit den Spielerinnen individuell arbeiten (Athletik, Skills, Goalie, Mental, Ernährung, etc.), von materiellen Leistungen, sowie einer top Infrastruktur. Ebenso werden die Sportlerinnen in der sportlichen Karriereplanung, in der Schul- und Berufswahl und beim Finden von Arbeits- und Lehrstellen, etc. unterstützt. red


Frauenfelder Nachrichten vom Donnerstag, 12. Dezember 2019, Seite 18