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Kinderrechte im Alltag umsetzen

Die Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes feiert 30-Jahre-Jubiläum. Was bedeuten die Kinderrechte ganz konkret für die tägliche Arbeit in der familienergänzenden Kinderbetreuung? Zu dieser Frage tauschten sich am «Tag des Kindes» rund 40 Frauenfelder Fachpersonen in einem Workshop aus.

Frauenfeld Aus aktuellem Anlass fand das Netzwerktreffen Kinderbetreuung Frauenfeld am 20. November in der Form eines Workshops zum Thema Kinderrechte statt. Auf Einladung von Stadträtin Barbara Dätwyler Weber und Schulpräsident Andreas Wirth nahmen Fachpersonen von Spielgruppen und Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung teil. Das Netzwerktreffen findet zweimal jährlich statt und wird von der städtischen Fachstelle Frühe Förderung und Kinderbetreuung organisiert. Die drei Säulen Schutz, Förderung und Partizipation der Kinderrechte leiten sich aus den Grundbedürfnissen von Kindern ab. Diese benötigen von Anfang an Schutz und Sicherheit, elterliche Fürsorge und Zuwendung. Ebenso Anregung und aufmerksame Begleitung sowie Entwicklung der Selbständigkeit und Erfahrungen der Selbstwirksamkeit. Die Umsetzung der Kinderrechte in der frühen Kindheit bedeutet deshalb eine genügend gute Erfüllung der Grundbedürfnisse. Die Teilnehmenden diskutierten in kleinen Gruppen, wie die drei Säulen im professionellen Alltag ihrer Institutionen gelebt werden. Durch den gegenseitigen Austausch wurden ein gemeinsames Verständnis der Kinderrechte gefördert und Praxisbeispiele für deren Umsetzung gesammelt. pd


Frauenfelder Nachrichten vom Donnerstag, 28. November 2019, Seite 14