E-Paper - 21. November 2019
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Mit der Sauna klappts doch

Von Kurt Peter

Mit der öffentlichen Auflage des Baugesuchs kommt das Familien- und Freizeitbad Egelsee einen entscheidenden Schritt weiter. Baubeginn soll im Herbst 2020 sein.

Kreuzlingen Für 35,5 Millionen Franken wollen Stadt und Schulgemeinde das neue Familien- und Freizeitbad mit Ergänzungsbau und Sanierung realisieren. Am Dienstagnachmittag erläuterten die zuständige Stadträtin Dorena Raggenbass, Schulpräsidentin Seraina Perini, Architekt Andreas Fankhauser und Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Gesellschaft die überarbeiteten Pläne. Andreas Fankhauser sprach dabei von einer grossen Herausforderung, «haben wir doch mit dem Ergänzungsbau und der Sanierung zwei komplexe Projekte».

Sicherheit geht vor

«Für die Anwohner kommen stressige Zeiten zu», meinte Ruedi Wolfender. Denn neben dem Neubau des Bades sind an der Gaissbergstrasse eine Tiefgarage und Liegenschaften geplant. Mit Baubeginn des Hallenbades werde die Gaissbergstrasse bis zur Brüelstrasse gesperrt und diene als Baustellenzufahrt. Im Vorfeld der Baueingabe sei die Erschliessung der Schulen, des Kirchgemeindehauses und der weitere angrenzenden Liegenschaften während der Bauphasen koordiniert worden. Der Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler, aber auch der Bevölkerung sei hoher Stellenwert beigemessen worden.

«Das ursprüngliche Projekt wurde von allen Beteiligten nochmals überarbeitet», hielt Dorena Raggenbass fest. Der Wunsch nach einer «Finnischen» Sauna sei wieder aufgenommen worden. Gemeinsam mit den Bäderspezialisten sei im Verbindungsbau «nun doch eine bis auf 90 Grad beheizbare Saunakabine eingeplant worden». Das Dampfbad, die Erlebnisduschen sowie der Ruhebereich blieben unverändert im Raumprogramm.

Baubeginn im Herbst 2020

Optimiert worden seien auch Raumaufteilung, Abläufe und Betriebsfunktionen. Das Energiekonzept der Anlage in Verbindung mit der Nutzung der Thermalquelle und die gesamte Wasseraufbereitung seien ebenfalls verbessert worden. Die Aufenthaltsqualität sowie die vielfältige Nutzung seien beim Feinschliff im Vordergrund gestanden. «Wichtig ist, dass die Egelsee-Turnhalle energetisch saniert ist, wenn das neue Bad in Betrieb geht», meinte Ruedi Wolfender. Ab nächster Woche liegt das Baugesuch öffentlich auf. «Ein entscheidender Schritt für das Projekt», wie Seraina Perini sagte. Sollte die Einsprachefrist problemlos ablaufen, wollen die Verantwortlichen im Herbst 2020 mit dem Bau beginnen. Der Ergänzungsbau könnte dann im Sommer 2022 eröffnet werden, nach den anschliessenden Sanierungsarbeiten könnte das Gesamtbad im Winter 2023 in Betrieb gehen.

Weinfelder Nachrichten vom Donnerstag, 21. November 2019, Seite 6 (12 Views)

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