E-Paper - 21. November 2019
Frauenfelder Nachrichten
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Die Diskussion um den Verkehr geht weiter

Für die Frauenfelder Agglomeration soll ein Gesamtbild als Grundlage, um Bundesgelder für Verkehrsprojekte zu beantragen, erstellt werden.

Frauenfeld Im Rahmen des Programms Agglomerationsverkehr beteiligt sich der Bund an Verkehrsprojekten von Städten und Agglomerationen. Profitieren können Agglomerationen, die mit ihren Programmen (AP) die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung aufeinander abstimmen. Seit 2007 können die Agglomerationen alle vier Jahre ein AP einreichen und erhalten für baureife Verkehrsprojekte einen Bundesbeitrag in der Höhe von 30 bis 50 Prozent. Die Agglomeration Frauenfeld hat zwei AP’s mit Massnahmen zur Verkehrsoptimierung in der Innenstadt eingereicht. Die meisten Massnahmen sind noch nicht so weit fortgeschritten, wie dies der Bund fordert, weshalb erst wenig Bundesgelder bezogen werden konnten. Mit einem Massnahmenplan und einer Strategie zur Verkehrsentwicklung sollen Bundesvorgaben erfüllt und die Bundesbeiträge gesichert werden.

Weiterentwicklung von Verkehr, Siedlung und Freiraum

Zu den Grundlagen gehören ein Zielbild, ein Gesamtverkehrskonzept sowie Pläne zur Siedlungs- und Freiraumentwicklung. «Wir müssen sämtliche Faktoren der räumlichen Entwicklungsplanung in einem Gesamtbild aufeinander abstimmen», sagt Stadtpräsident Anders Stokholm. So dürfe die Entwicklung des Gesamtverkehrs derjenigen der Siedlungsstrategie nicht widersprechen. Die Siedlungsstrategie wiederum müsse Verdichtungsgebiete genauso berücksichtigen wie Grünräume. So soll eine Weiterentwicklung von Verkehr, Siedlung und Freiraum gewährleistet sein.

Bevölkerung bestimmt

Das heisst, die vom Bund bewilligten Massnahmen aus AP1 und 2 müssen bis 2027 umgesetzt werden. Dazu braucht es einen Entscheid vom Stimmvolk. Dieses entscheidet 2021 über die Umsetzung eines Konzeptes zu Infrastrukturmassnahmen und Temporegime auf Strassen der Innenstadt. Wie genau diese Massnahmen aussehen werden, ist noch nicht klar. Mit Hilfe der Abstimmung soll klar werden, in welche Richtung geplant werden soll. Wird der Vorschlag gutgeheissen und bis 2027 umgesetzt, sollen regelmässige Wirkungskontrollen durchgeführt werden. Ziel ist es, bis dann die Vorgaben des Bundes so gut erfüllt zu haben, dass mit einem weiteren Agglomerationsprogramm neue Bundesgelder beantragt werden können. pd/tas

Frauenfelder Nachrichten vom Donnerstag, 21. November 2019, Seite 5 (4 Views)

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