E-Paper - 21. November 2019
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«ZukunftsTag Schreiner»

Schüler stellen Steckhocker mit CNC her

Auch dieses Jahr hat der Verband Schreiner Thurgau den nationalen Zukunftstag und den «ZukunftsTag Schreiner» zusammengeführt. 90 Schüler der Mittelstufe und 60 Sekundarschüler erlebten den Beruf hautnah, am Morgen in 32 Thurgauer Schreinereien, nachmittags im Berufsbildungszentrum in Weinfelden.

Der «ZukunftsTag Schreiner» richtete sich an die Schülerinnen und Schüler von der 5. bis 8. Klasse und fand erstmals vor zwei Jahren unter dem Motto «MUT» statt. «Mit der Zusammenführung des nationalen Zukunftstages und des Schreiner-Schnuppertages haben wir vor drei Jahren den richtigen Schritt gemacht und stossen jetzt mit dieser Anzahl von Schülern bald an unsere Kapazitätsgrenze», sagt Daniel Burkhart, Leiter der Arbeitsgruppe «ZukunftsTag Schreiner». Er erinnert, dass anfänglich 120 und im zweiten Jahr 130 Teilnehmer mitmachten. Für ihn ist dieser Tag ein erfreulicher Anlass: «Abends sehe ich durchwegs müde aber zufriedene Gesichter». Er stellt fest, dass die Schüler beiderlei Geschlechts den Schreinerberuf kennenlernen wollen, zufrieden ist Burkhart über das grosse Interesse an diesem handwerklichen Beruf, in dem heute auch mit der modernen Technik gearbeitet wird.

Schreiner Olympiade

Am Morgen bot sich den Mädchen und Buben die Gelegenheit, den Betrieb in einer der über 30 Thurgauer Schreinereien, die am Zukunftstag engagiert waren, kennenzulernen. Auf Empfehlung des Verbandes Schreiner Thurgau fertigten die Verantwortlichen dieser Schreinerbetriebe am Morgen unter dem Motto «MUT» ein Multi Use Tablet an, der daheim im Zimmer der Schüler Platz bietet für Smartphone, Tablet, Uhren, Handschmuck und Anderes. Am Nachmittag bestritten die Mittelstufenschüler unter der Hauptverantwortung von Ursina Bächi-Stricker und unter Mithilfe von weiteren Mitgliedern der Arbeitsgruppe Zukunftstag und elf Lernenden eine Olympiade mit zehn verschiedenen Posten. Hier wurde nicht nur gesägt, gehobelt und gefräst, sondern auch die Geschicklichkeit geprüft und ein Soma Würfel hergestellt.

Auf grosse Bewunderung stiess bei den Jugendlichen die Herstellung eines Werkstückes und wie dieses heute in einer modernen Schreinerei bearbeitet wird. Erläutert wurden von den Kursleitern Martin Brändli, Roland Küttel und Urs Müller mit der Unterstützung von Peter Steiger (Arbeitsgruppe Zukunftstag) und Sascha Berchtold (Berufsbildungskommission) der Werdegang eines Steckhockers von der Programmierung bis zur Fertigstellung. Das vom Schulzimmer in den ÜK-Raum übertragene Programm galt für die Schüler als Grundlage für die Herstellung des Hockers, den sie am Schluss des Tages heimnehmen durften. Die Schülerin der zweiten Sekundarklasse, Samantha Lattenberg aus Gachnang, wurde von ihrem Lehrer auf den «ZukunftsTag Schreiner» hingewiesen. Sie ist begeistert und könnte sich vorstellen, diesen Beruf zu erlernen. Auch Nico Bodenmann aus Weinfelden gefällt das Arbeiten mit Holz und er benützte den Tag um es auszuprobieren. wl

Frauenfelder Nachrichten vom Donnerstag, 21. November 2019, Seite 17 (14 Views)

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