E-Paper - 31. Oktober 2019
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Schreinerei Gschwend Tägerwilen

Eine neue Werkstatt für den Familienbetrieb

Nach einer Bauzeit von 1,5 Jahren präsentiert die Schreinerei Gschwend in Tägerwilen am kommenden Samstag die neue Werkstatt und die beiden darauf erstellten Einfamilienhäuser.

Sie war kleiner, verwinkelter und machte die Arbeitsabläufe kompliziert. Deshalb musste die in mehreren Phasen entstandene und rund 70 Jahre alte Werkstatt der Schreinerei Gschwend in Tägerwilen einem Neubau weichen. Der Familienbetrieb existiert seit 1963. 1983 wurde er von Hansruedi Gschwend und seinem Bruder Hermann übernommen. Seit Hermann Gschwends Tod 2006 wird das Unternehmen von Hansruedi Gschwend geführt. Und im nächsten Jahr wird es bereits die nächste Neuigkeit in der Geschäftsleitung geben. Die Söhne Patrick und Michael werden in die Geschäftsleitung eintreten. Bis jetzt sind sie neben einem weiteren Angestellten als Schreiner im Betrieb tätig.

Möbel- und Innenausbau

Spezialisiert ist die Schreinerei Gschwend auf den Ausbau von Neu-/Umbauten, Aussen- und Innentüren, Parkett und andere Bodenbeläge, Schränke, Küchenbau, Möbel, Tische, Betten, Fenster, kleine Zimmermannsarbeiten sowie Gartenhäuser. Aber auch Möbel wie Masstische, Betten, Schränke oder Fenster machen die Schreiner des Familienunternehmens nach Wunsch des Auftraggebers. «Möglich ist fast alles», sagt Geschäftsführer Hansruedi Gschwend. Auch Element-Holzhäuser baut die Schreinerei. So haben sie neben dem Neubau der Werkstatt auch zwei Einfamilienhäuser über die Werkstatt gebaut, in welchen die beiden Söhne Patrick und Michael wohnen werden. Gefragt nach Referenzen nennt Hansruedi Gschwend die Schule Bernrain, in der sie über 2000 Quadratmeter Bodenbeläge verlegt haben.

Das Alte im Neuen

Die neue Werkstatt ist hell, gross und bietet somit Platz für einen allfälligen Ausbau der Firma. Zwar sei diesbezüglich noch nichts geplant, wenn die Auftragslage aber stimmt, seien sie nicht abgeneigt, meinen Michael und Patrick Gschwend. Speziell an der neuen Werkstatt ist auch die Heizung. Als eine der wenigen Schreinereien wird die Schreinerei Gschwend mit einer Bodenheizung beheizt, die Holzabfälle aus der Werkstatt verwertet. «So können wir mitten im Wohnquartier umweltbewusst heizen», sagt Hansruedi Gschwend. Neben der neuen Werkstatt wurden auch das Büro und der Aufenthaltsraum neu erstellt. Ganz gelöst hat sich das Team von der alten Werkstatt aber doch nicht. Im Aufenthaltsraum steht ein Tisch, der aus den alten Holzdielen des ehemaligen Bodens gemacht wurde. Der Betrieb lief im Übrigen während der ganzen Bauzeit ununterbrochen weiter. Dies dank eines bekannten Betriebes an der Hauptstrasse 91, in dem die Firma Gschwend weiterproduzieren durfte. Der Maschinenpark wurde demontiert und in einer Halle eines befreundeten Jungpflanzengärtners eingestellt. Nun sind die Geräte und Mitarbeiter aber alle wieder «Zuhause» und die neue Werkstatt wurde bereits eingeweiht.

Offen für Besichtigung

Am Tag der offenen Tür vom kommenden Samstag präsentiert die Schreinerei Gschwend nicht nur die neue Werkstatt, sondern auch die Büro- und Aufenthaltsräume sowie die beiden Einfamilienhäuser. Diese können für Interessierte auch als Musterhaus für jegliche Arbeiten der Schreinerei sowie einen geplanten Bau betrachtet werden.

Schreinerei Gschwend Haldenstrasse 13, Tägerwilen 071 669 16 69 www.schreinerei-gschwend.ch

Untersee Nachrichten vom Donnerstag, 31. Oktober 2019, Seite 14 (44 Views)

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