E-Paper - 23. Mai 2019
Kreuzlinger Nachrichten
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Die Stedi-Arbeiten sind im Zeitplan

Von Kurt Peter

Es geht zügig voran mit dem Um- und Ausbau der Ermatinger Stedi und dem Hafen West. Seit dem Spatenstich im Februar sind die Bauarbeiten soweit fortgeschritten, dass die durch die Einsprachen entstanden Verzögerungen eingeholt werden konnten.

Ermatingen «Der Umbau der Stedi ist eine Jahrhundertbaustelle und es geht rasch voran», sagte Gemeindepräsident Martin Stuber anlässlich einer Informationsveranstaltung am Freitag vor Ort. Projektleiter Hans-Jürgen Möller von Planimpuls blickte zurück auf drei Monate Bauzeit. Seit dem Spatenstich im Februar sei die Baupiste im Wasser für die Pfählung der Spunwände erstellt und bereits wieder zurückgebaut worden, sagte er. «Diese Baupiste ermöglichte den einfacheren Bau der Spundwände». Die westliche Stützmauer sei gebaut und ein Teil der Vorschüttung umgesetzt. Diese Arbeiten hätten sechs Wochen in Anspruch genommen.

Steganlage bereits bestellt

«Das Hafenbecken ist ebenfalls bereits ausgebaggert, ein Teil des Seegrundes war mit Schwermetall belastet». erklärte Möller weiter. Dieses Erdreich werde fachgerecht entsorgt. Die ganzen Arbeiten seien mit Erschütterungsmessungen überwacht worden. Die Baumeisterarbeiten hätten vor zwei Wochen begonnen. Planer Reto Mästinger sprach anschliessend von einem grossen Interesse an der Baustelle: «Wir werden bewacht und überwacht». Bisher laufe alles nach Plan, das Risiko mit der Baupiste habe sich gelohnt und der Wasserstand habe nur kurz Sorgen gemacht. «Wir konnten die durch die Einsprachen entstandenen Verzögerungen von einem halben Jahr wieder einholen», zeigte sich Mästinger erfreut. Mit dem Blick in die nahe Zukunft erwähnte er, dass die erste Phase der Arbeiten bis September abgeschlossen würden. Die für den Hafen vorgesehenen Steganlagen seien vergeben worden, «jetzt folgt die Detailplanung für die Bootsanordnung». Zudem laufe die Detailplanung für die Stedi, damit die Arbeiten vor den Sommerferien ausgeschrieben werden könnten.

Schutz vor Hochwasser

Im Moment verfüge die Stedi noch über einige Parkplätze, das werde bis Ende September auch so bleiben. Im Winter müsse für die Bauarbeiten aber mehr Platz zur Verfügung stehen. Die ganze Stedi werde nach Plan um rund einen halben Meter angehoben, um mehr Schutz vor Hochwasser zu haben. Grobe Erschütterungsarbeiten seien mehr oder weniger vorbei, ergänzte Reto Mästinger. «Die grosse Herausforderung Stedikopf kommt noch auf uns zu». Anfang 2020 gehe die Gestaltung der Stedi in die Endphase. Vom kommenden Oktober bis April, ausserhalb der Schifffahrtsaison, werde die Sanierung der Anlegestelle in Angriff genommen. Weiter stehe die Sanierung und der Umbau des alten Zollhauses an. Hier seien unter anderem die WC-Anlagen geplant. Und schliesslich werde der Unterstand für die Schiffsanlegestelle realisiert. «Wenn alles nach Plan läuft, wird die gesamte Anlage im Sommer 2020 eröffnet», meinte Reto Mästinger abschliessend.

Kreuzlinger Nachrichten vom Donnerstag, 23. Mai 2019, Seite 8 (24 Views)

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