E-Paper - 21. März 2019
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Mehr Platz für Schule mit Tagesstruktur

Von Kurt Peter

An den beiden Hortstandorten Weinburg und Tannegg sind Neubauten geplant. Die Primarschulgemeinde hat einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben und konnte die Siegerprojekte im Torggel Rosenegg präsentieren.

Kreuzlingen Markus Blättler sprach als Vizepräsident der Primarschulgemeinde anlässlich der Begrüssung zur Präsentation von «sensationellen Arbeiten». Mit der Realisierung der «Schule mit Tagesstrukturen» vor drei Jahren sei klar geworden, dass der Hortstandort Tannegg bald einen Neubau brauchen würde. «Das Haus entspricht in keinster Weise den heutigen Anforderungen», erklärte er. Beim Standort Weinburg könne die Schule Räumlichkeiten im Stefanshaus nutzen, Blättler sah dies als «Notstand». Die räumliche Erweiterung sei deshalb dringend.

Volksabstimmung am 19. Mai

Michael Bühler als Bauherrenvertreter und Organisator des Wettbewerbs sprach von einem grossen Bedürfnis nach Hortplätzen. Bereits im Sommer 2018 habe die Schulbehörde deshalb die Projekte aufgegleist. Es seien nur Architekturbüros aus dem Thurgau zum Wettbewerb eingeladen worden. «Wir wollten damit bewusst den regionalen Aspekt fördern», meinte er. Und von den eingereichten Arbeiten sei die Behörde nicht enttäuscht worden, im Gegenteil. Es sei eine breite Palette und eine grosse Vielfalt an Arbeiten eingereicht worden. Am 21. und 22. Februar seien die Arbeiten juriert worden, nun gelte es, die beiden Siegerprojekte zu überarbeiten, um am 19. Mai einen Rahmenkredit der Volksabstimmung unterbreiten zu können. Bei einem positiven Ausgang sei es das Ziel, die Neubauten im Sommer oder Herbst 2020 in Betrieb zu nehmen, erklärte Bühler. Das Siegerprojekt für den Standort Tannegg stammt von Schneider Stoffel Architekten AG in Weinfelden, das Siegerprojekt für den Standort Weinburg von Zech Architektur, Romanshorn.

Die Siegerprojekte überzeugten

Der Projektansatz von Beat Zech «überzeugt dank der einfachen Raumorganisation und den Verzicht auf ein zusätzliches, in Erstellung und Unterhalt aufwändiges Treppenhaus sowie auf einen Lift», heisst es im Bericht der Jury. Der Hof generiere ein attraktives Zentrum und es resultiere eine vielseitig nutzbare Freiraumabfolge. Die Fassadengestaltung der Neubauten bediene sich aus vorgefundenen, vertrauten Elementen des Ortes. Beim Siegerprojekt des Standortes Tannegg «handelt es sich insgesamt um ein gleichermassen zurückhaltend auftretendes, wie äusserst sorgfältiges Projekt, das sich als weiterer Baustein im bestehenden Schulcampus Kurzrickenbach integriert», heisst es im Bericht. Mit diesem ausdrucksstarken Wettbewerbsbeitrag würden sowohl räumlich als auch betrieblich intelligente Lösungen aufgezeigt.

Weinfelder Nachrichten vom Donnerstag, 21. März 2019, Seite 6 (22 Views)

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