E-Paper - 21. März 2019
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Die Brücke werde statisch überprüft und bezüglich Erdbebensicherheit ertüchtigt. Das sei aktuell das grösste Brückenprojekt auf dem Kantonsstrassennetz, sagt Töngi. Weiter stehen dieses Jahr einige Neubauten und Instandstellungen von Bachdurchlässen an. Die hauptsächlichen Arbeiten an Brücken und Bauten auf Kantonsstrassen ist die Instandsetzung, der Schutz oder die Anpassung der Betonstrukturen. Gründe für Letzteres können laut Töngi Nutzungsänderungen im Verlauf der letzten Jahre sein. Im Winter sei ausserdem das Salz ein Feind der Brücke. Genauer gesagt des Betons. Denn das Chlorid im Salz zerstört den Beton. Dies betreffe aber nicht das Brückentragwerk an sich, sondern vielmehr die Konsolköpfe oder die Brüstungsmauern. Denn die eigentliche Konstruktion wird durch eine Abdichtung geschützt.

Ein Fall wie jener vor sieben Monaten in Genua ist in der Schweiz laut Töngi also kaum denkbar. «Klar, eine Restmöglichkeit besteht, aber unsere Brücken sind sehr robust und dauerhaft konzipiert», sagt er. So seien Schweizer Brücken auf die äusseren Einflüsse bemessen und dank ständiger Unterhalts- und Instandhaltungsarbeiten stets in bedenkenlosem Zustand.

Weinfelder Nachrichten vom Donnerstag, 21. März 2019, Seite 3 (5 Views)

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