E-Paper - 17. Januar 2019
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Aus der Region

Windkraft im Thurgau

Die Planung für Windkraftwerke im Thurgau läuft auf Hochtouren. Im Endausbau sollen 33 Giganten von bis zu 210m Höhe und 120m Rotordurchmesser 10-15% unseres Stroms produzieren. Bereits liegen Projektentwürfe für Thundorf (7 Windräder), Salen-Reutenen (7) und Braunau-Wuppenau (4) vor. Weitere 15 Kraftwerke sind vorgesehen. Hierzu haben die Vereine «Pro-Salen-Reutenen» und «Lebensqualität Braunau-Wuppenau» auf ihrer Homepage eindrückliche Visualisierungen aufgeschaltet. Die gigantische Wucht solcher Ungetüme wird einem klar vor Augen geführt. Der Thurgau würde seine Erscheinung völlig verändern. Zur penetranten Sichtbarkeit kämen weitere Beeinträchtigungen, v.a. Schattenwurf, Disco-Effekt, aerodynamischer Lärm, Infraschall usw., welche in Machbarkeitsstudien meist verharmlost werden. Ebenfalls nirgends vorgerechnet wird der exorbitante Beton-, Wald- und Landverbrauch. Sind wir wirklich bereit, unseren schönen Thurgau für diesen Preis der Energiewende zu opfern? Sind wirklich alle anderen Möglichkeiten der zeitgemässen Energiegewinnung ausgeschöpft? Noch ist es nicht zu spät! Wehret den Anfängen! Wie unsere Vorfahren, die den Seerheinhafen bei Tägerwilen und die Überbauung des schönen Seeburgparks in Kreuzlingen verhindert haben. Wir danken es ihnen heute. Der Kanton lädt die Bevölkerung ein, sich bis zum 24. Januar zum vorliegenden Entwurf «Richtplanänderung Windenergie» zu äussern. Tun wir es! Der Bericht liegt auf jeder Gemeindeverwaltung auf oder ist beim Amt für Raumentwicklung abrufbar.Ueli Trösch,Tägerwilen

Gemeindepräsidentenwahl

Die Stimmberechtigten von Ermatingen sind in der glücklichen Lage aus der sich zur Wahl stellenden Kandidatin, sowie 3 Kandidaten, auszuwählen zu können. Alle sind qualifiziert. Für mich sticht ein Kandidat heraus. Urs Tobler der junge und dynamisch Macher ist bereit das Amt für längere Zeit auszuüben. Wenn wir einen Kandidaten wählen der möglichst langfristig unsere wachsende Gemeinde führt, denke ich, wird Kontinuität die Behörde weiterbringen. Ich hatte Gelegenheit Urs Tobler in einer Gemeindekommission kennen zu lernen. Er nahm an den Sitzungen vorbildlich vorbereitet teil, hat seine Begehren sauber vorgetragen, und war nicht zuletzt auch zu Kompromissen bereit. Davon lebt unsere Demokratie. Meinerseits könnte ich gut damit leben wenn der neue Gemeindepräsident, insbesondere infolge der herausragenden Kenntnis beider Dorfteile des Kandidaten, in Triboltingen wohnen würde. Bitte gehen Sie an die Urne und bestimmen Sie über die Zukunft mit. Es wäre hervorragend, und würde Steuergelder sparen, wenn Urs Tobler im ersten Wahlgang gewählt würde. Wir haben die Gelegenheit, mit etwas Mut und Weitsicht, das «Ruder» in die Hände der nächsten Generation weiterzugeben. Ruedi Kreis, Ermatingen

«Wir stemmen den Umbau»

Kinder und Erwachsene mit zum Teil schweren Beeinträchtigungen und ihre Familien sind ein ganzes Leben lang vor grosse Herausforderungen gestellt. Die Menschen, die sie auf diesem Weg begleiten, tragen eine grosse Verantwortung und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Gemeinschaft. Ich habe fast 25 Jahre am Ekkharthof gearbeitet und weiss, dass da professionelle, engagierte, seriöse und sorgsame Arbeit geleistet wird. Mich erfüllt es immer mit grosser Dankbarkeit, dass ich gesunde Kinder und Enkelkinder habe und so kam mir die Idee: Wenn für jedes gesunde Kind (und jedes gesunde Enkelkind) 50.- oder 100.- Franken gespendet werden, kommt doch ein guter Batzen zusammen. (Auch weniger oder mehr ist sicher willkommen.) Ich habe meine Spende gemacht.

Franziska Schneider, Kreuzlingen

Im Nebenamt?

Beat Müller hatte von Anfang an klar gemacht, dass es ein Anliegen von ihm ist, seiner Gemeinde vorstehen zu wollen und dies mit einem vergleichbaren Pensum wie es heute ausgeführt wird. Die allgemeine Meinung, dass keine grossen Probleme mehr vorhanden seien und dass die Verwaltung jetzt so installiert sei, den Rest bewältigen zu können, löst bei mir ein ungutes Gefühl aus. Bei all den Ansichten, dass ein Gemeindepräsident im Nebenjob genügend Zeit für die Gemeindearbeit hat, bin ich der Meinung, dass dies mit einem 50% Pensum nicht möglich ist. Was passiert, wenn das Präsidium und die Selbstständigkeit trotz allem übermässig beansprucht? Wie fällt die Gewissensfrage Selbständigkeit oder Gemeinde aus? Eine relevante Kosteneinsparung ist auch mit einen 50% Pensum nicht möglich, da so viele Aufgaben delegiert werden müssen und die Kosten in der Verwaltung oder bei Externen anfallen werden. Die Schreiben der politischen Organisationen haben ihre Empfehlungen erneut mit dem offiziellen Logo der Gemeinde versendet und suggerieren dadurch, dass es sich um ein Schreiben der Gemeinde handle. Dass die Arbeitnehmer-Organisation einen selbstständigen Zahnarzt und Oberst zur Wahl empfiehlt widerspricht ihrer politischen Positionierung diametral. Wählen wir Beat Müller zum Gemeindepräsidenten. Er wird es uns mit Leistung zurückzahlen.

Habu Burkard, Bottighofen

Ein kompetenter Macher

Aufgrund unserer Zusammenarbeit in der Primarschulbehörde Bottighofen habe ich Michael Thurau (er ist seit 2012 deren Präsident) in der jüngeren Vergangenheit sehr gut kennen und schätzen gelernt. Dabei habe ich festgestellt, dass er die Behördentätigkeit mit grossem persönlichem Engagement und Herzblut ausführt. Dank seiner langjährigen Exekutiverfahrung ist er in den

einzelnen Themen sehr versiert. In schwierigen Fragen sucht er stets, zusammen mit dem ganzen Behördenteam, nach den bestmöglichen Lösungen für unsere Schule. Michael Thurau besitzt das notwendige Fachwissen und die Führungsqualitäten für das Amt des Gemeindepräsidenten vollumfänglich und ist bereit, zukünftige Herausforderungen in unserem Dorf mit voller Kraft anzupacken. Zudem kennt er als Unternehmer und Inhaber eines KMU die Anliegen des Gewerbes bestens. Ich bin von ihm überzeugt und wähle ihn deshalb am 10. Februar 2019.

Dario My, Bottighofen

Untersee Nachrichten vom Donnerstag, 17. Januar 2019, Seite 4 (15 Views)

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