E-Paper - 17. Januar 2019
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Das Gasrohr wurde über eine Strecke von 3'000 Metern im Erdreich nach Siegershausen verlegt

Strähl Käse AG mit Energie der TBK

Aus ökologischen Gründen stellte die Strähl AG ihre Käseproduktion von Erdöl auf Erdgas um. Über eine 3 Kilometerlange Erdgastleitung wird die Käseproduzentin mit Energie der Technischen Betriebe Kreuzlingen (TBK) versorgt.

Seit November 2018 liefern die TBK Erdgas bis zur Strähl Käse AG nach Siegershausen. Die Planung hingegen hatte bei der Käseproduzentin und den TBK schon viel früher begonnen. Zunächst hatte Geschäftsführer Peter Strähl über eine Holzschnitzelanlage nachgedacht, zumal er grossen Wert auf eine ökologische Betriebsführung legt: So produziert eine 1'200 Quadratmeter grosse PV-Anlage durchschnittlich 185'000 Kilowattstunden Strom. Peter Strähl suchte jedoch nach einer Energiequelle, die sehr rasch sehr hohe Prozesstemperatur bereitstellt. Diese Eigenschaft bietet Erdgas. Gleichzeitig planten die TBK eine Leitungserweiterung für Gas Richtung Siegershausen. Erste gemeinsame Gespräche für eine Gaserschliessung bis zur Käserei wurden geführt. Die TBK erklärten sich bereit die Leitungen weiterzuziehen, um so den Anschluss zu ermöglichen. Gas als effiziente Energie und mit einem um rund 25 Prozent geringeren CO2-Ausstoss gegenüber Erdöl, war ein Argument für Peter Strähl, sich für Erdgas zu entscheiden. Der Anschluss erfolgte über eine neue 5-Bar-Erdgastransportleitung. Das Gasrohr wurde oberhalb Kreuzlingen entlang der Kantonsstrasse über eine Strecke von rund 3'000 Metern im Erdreich nach Siegershausen verlegt. IDSK

Untersee Nachrichten vom Donnerstag, 17. Januar 2019, Seite 4 (11 Views)

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