E-Paper - 10. Januar 2019
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Bodensee-Thurtal-Strasse: «Bundes-Bern schreibt Klartext»

Der Bundesrat hat am 21. November 2018 eine eindeutige Antwort gegeben. Zitat: «Im Hinblick auf die Übernahme der NEB (Netzbeschluss)-Strecken wird der Bund die kantonalen Vorhaben - im Rahmen der nächsten Fortschreibung des Step - auf ihre Zweckmässigkeit hin prüfen und entsprechend priorisieren.» Die beschränkten Mittel von jährlich 39 Mio Franken für den Bau von Nationalstrassen-Erweiterungsprojekten, worunter die BTS zu zählen ist, erfordern eine rigorose Zuteilungsbeurteilung. Zurückhaltend ist der Bundesrat in erster Linie bei Projekten, die zu einer Verlagerung des Problems auf andere Strassenabschnitte führen. Wenn das BTS-Projekt an diesem wichtigsten Kriterium gemessen wird, so stehen die Chancen für eine Realisierung schlecht, auch wenn der Kanton weiterhin viel Steuergeld in die Planung steckt. Eine BTS würde den morgendlichen Stau im Raum Winterthur verschärfen, die guten Bahnverbindungen im Kanton Thurgau konkurrenzieren und der Landschaftszerstörung unweigerlich Vorschub leisten. Wir müssen unserer noch wunderschönen Landschaft jetzt Sorge tragen. Es ist Zeit, die Mobilität von morgen neu zu denken und nicht mit Infrastrukturideen aus dem vergangenen Jahrhundert zu zementieren. Peter Wildberger, VCS TG / Toni Kappeler, Pro Natura TG / Jost Rüegg, WWF TG / Ueli Ryter, Komitee zum Schutz des Seerückens / Matthias Rutishauser, Verein zum Schutz von Kulturland / Kurt Egger, Grüne / Walo Abegglen, SP / Klemenz Somm, GLP 

Untersee Nachrichten vom Donnerstag, 10. Januar 2019, Seite 6 (14 Views)

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