E-Paper - 06. Dezember 2018
Kreuzlinger Nachrichten
E-Paper - Auswahl
E-Paper - Ansicht
 
 

Kantonsnachricht

Fair-Preis-Initiative

Die Fair-Preis-Initiative will die gesetzlichen Grundlagen schaffen, um die häufig praktizierte internationale Preisdiskriminierung von Nachfragern aus der Schweiz zu bekämpfen. Der Bundesrat anerkennt das Anliegen, das Massnahmen gegen unverhältnismässig hohe Preise verlangt. Er will der Initiative jedoch einen indirekten Gegenvorschlag gegenüberstellen, weil ihm die Initiative zu weit geht.

Der Regierungsrat schreibt, dass es anzustreben sei, dass nicht nachvollziehbare Preisdifferenzen zwischen Angeboten im Inland und Ausland reduziert werden. Dazu soll die Freiheit der Unternehmen, über die Grenzen hinweg beschaffen zu können, gestärkt werden. Ebenso sollen sie von Parallelimporten profitieren können. In diesen Bereichen geht dem Regierungsrat der Gegenvorschlag des Bundesrates zu wenig weit. Er fordert daher, dass der Gegenvorschlag wie folgt nachgebessert wird: «Neben preislichen Diskriminierungen der Exportwirtschaft sind preisliche Diskriminierungen der Binnenwirtschaft zu erfassen. Neben Fällen der Verweigerung von Geschäftsbeziehungen im Ausland sind solche im Inland zu erfassen. Neben relativ marktmächtigen Anbietern sind auch relativ marktmächtige Nachfrager in die Regelungen einzubeziehen.» I.D.

Kreuzlinger Nachrichten vom Donnerstag, 6. Dezember 2018, Seite 15 (11 Views)

ZURÜCK ZUR SEITE

 
 

<   Dezember   >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
          1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31